Der Teil, der
nach dem Launch kommt

Monitoring, Rufbereitschaft und Weiterentwicklung. Der unspektakuläre Teil, an dem sich entscheidet, ob sich der Anfang gelohnt hat.

24/7
Rufbereitschaft
18 min
mittlere Zeit bis zum Rückruf
99,95 %
Verfügbarkeit im Mittel
14 Tage
Release-Takt

Webhosting &
Anwendungs­betrieb

  • Managed Hosting
  • Monitoring & Alarmierung
  • 24/7 Rufbereitschaft
  • Sicherheitsupdates
  • Backup & Wiederherstellung
  • Weiterentwicklung im Retainer

Wir übernehmen Webhosting und Anwendungsbetrieb für Systeme, die laufen müssen — auch für solche, die wir nicht selbst gebaut haben. Betrieben wird bei europäischen Anbietern oder in eurem eigenen Rechenzentrum, auf Linux und Docker, mit getrennten Umgebungen für Entwicklung, Test und Produktion.

Zum Managed Hosting gehört bei uns mehr als ein Server mit Zugangsdaten: Monitoring auf Fehlerquote, Antwortzeit und Warteschlangen, Alarme, die einen Menschen erreichen statt ein Postfach, 24/7 Rufbereitschaft und Sicherheitsupdates, die von selbst laufen und sich melden, wenn sie es nicht tun.

Ein Backup, das nie zurückgespielt wurde, ist eine Vermutung — Wiederherstellung wird bei uns geübt und protokolliert. Und weil Software nach dem Launch nicht stehen bleibt, gehört die Weiterentwicklung mit fester Kapazität zum Betrieb dazu, statt in einer Ticket-Lotterie zu enden.

Wann ihr uns braucht

Woran es meistens hakt

  • Der Kunde meldet den Ausfall

    Nicht die Überwachung. Die prüft, ob der Server antwortet — nicht, ob eine Bestellung durchgeht.

  • Nach dem Launch wurde es still

    Das Projektteam ist weiter, für Änderungen gibt es kein Budget mehr. Ein Jahr später ist nichts mehr aktuell.

  • Updates schiebt man vor sich her

    Weil niemand weiß, was dabei kaputtgeht. Nach zwei Jahren ist der Sprung so groß, dass er ein eigenes Projekt wird.

  • Niemand weiß, was nachts zu tun ist

    Es gibt eine Telefonnummer, aber keinen Ablauf. Wer drangeht, entscheidet nach Bauchgefühl.

Was wir dagegen tun

  • Überwacht wird der Geschäftsvorfall

    Alle zwei Minuten läuft eine echte Testbestellung durch. Bleibt sie hängen, klingelt es — bevor jemand anruft.

  • Weiterentwicklung ist eingeplant

    Feste Kapazität pro Monat. Kleine Dinge passieren einfach, statt drei Monate auf ein Budget zu warten.

  • Kleine Updates statt großer Sprünge

    Abhängigkeiten wöchentlich, Sicherheitslücken sofort. Automatisierte Tests entscheiden, ob es durchgeht.

  • Ein Ablauf, den auch andere fahren können

    Runbooks pro Alarm: was er bedeutet, was zuerst zu prüfen ist, wann eskaliert wird. Nachts denkt niemand gerne nach.

Ernstfall

Die Nacht, in der etwas ausfällt.

Statusboard letzte 90 Tage
99,95 %
Verfügbarkeit
18 min
bis Rückruf
34 min
bis behoben

    Was überwacht wird

  • Testbestellung bis zur Zahlungalle 2 min
  • Anmeldung und Warenkorballe 2 min
  • Auftragsübergabe ans ERPWarteschlange
  • Zertifikate und Ablaufdatentäglich
  • Sicherung wiederherstellbarwöchentlich
  1. Der Alarm

    Die synthetische Testbestellung schlägt zum dritten Mal fehl. Nicht der Server ist weg — die Zahlungsschnittstelle antwortet nicht mehr.

  2. Rückruf

    Die Rufbereitschaft ist wach und im Dashboard. Der Runbook-Eintrag zu diesem Alarm sagt, was zuerst zu prüfen ist.

  3. Eingrenzung

    Der Dienstleister hat ein Zertifikat getauscht. Unsere Kette kennt das neue Zwischenzertifikat nicht.

  4. Umgehung

    Zahlungsart vorübergehend deaktiviert, Hinweis im Checkout. Bestellen geht weiter, nur anders bezahlen.

  5. Behoben

    Zertifikatskette aktualisiert, ausgerollt, Testbestellung grün. Gesamtdauer 34 Minuten, davon 12 mit eingeschränktem Checkout.

  6. Nachbereitung

    Kurzbericht an euch: was passiert ist, was es gekostet hat, was wir ändern, damit es nicht wiederkommt. Ohne Schuldsuche.

Kein echter Vorfall, aber ein typischer: Die häufigste Ursache ist nicht der eigene Code, sondern etwas, das sich nebenan geändert hat.

Was dabei entsteht

Was ihr monatlich bekommt.

Ablauf

So fängt eine Übernahme an.

  1. 01

    Übernehmen

    bevor wir den Pager nehmen

    System, Zugänge und Abhängigkeiten aufnehmen. Ergebnis: Betriebshandbuch, Risikoliste und die Alarme, die wirklich zählen.

  2. 02

    Absichern

    sobald die Übernahme steht

    Überwachung auf Geschäftsvorfälle umstellen, Runbooks schreiben, Wiederherstellung einmal echt testen.

  3. 03

    Betreiben

    laufend

    Rufbereitschaft, Updates, Monatsbericht. Der langweilige Teil, und genau so soll er sein.

  4. 04

    Weiterentwickeln

    laufend

    Feste Kapazität, alle zwei Wochen neu priorisiert. Auch kleine Dinge kommen dran.

Hosting

Wo eure Anwendung wohnt.

Betrieb fängt beim Ort an. Wir hosten selbst und betreuen ebenso Umgebungen, die euch gehören — was zählt, ist nicht der Anbieter, sondern dass jemand weiß, was dort läuft und was passiert, wenn es das nicht tut.

Zusammenarbeit

Drei Zuschnitte, ehrlich beschrieben.

Referenzen

Systeme, die seit Jahren laufen

Netzleitstand, Patientenportal, Disposition, B2B-Shop — sechs Projekte, die zeigen, wie das in der Praxis aussieht.

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Häufige Fragen
Passt oft dazu

Was in solchen Vorhaben meistens danebensteht.

Wer trägt bei euch nachts den Pager?

15 Minuten, ohne Verkaufsdeck. Danach weißt du, ob eure Überwachung das misst, worauf es ankommt.